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	<description>Nina Anika Klotz – Freie Journalistin</description>
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		<title>Landpartie 3</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hof in Oberfranken. Fast Fichtelgebirge, fast Frankenwald. Kein ICE. Früher mal zwölf Brauereien, heute noch zwei. Eine habe ich besucht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hof in Oberfranken. Fast Fichtelgebirge, fast Frankenwald. Kein ICE. Früher mal zwölf Brauereien, heute noch zwei.<br />
Eine habe ich besucht.</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption alignnone" style="width: 1438px"><a href="http://www.misstype.de/landpartie-teil-drei/oberfranken/" rel="attachment wp-att-369"><img class="size-full wp-image-369" alt="Oberfranken" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/05/Oberfranken.jpg" width="1428" height="381" /></a><p class="wp-caption-text">Landpartie Teil Drei: Oberfranken. Fotos: Nina Anika Klotz</p></div>
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		<title>Landpartie 2</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Landpartie im Mai ging nach Franken. Mittelfranken, um genau zu sein. Altmühlfranken um noch genauer zu sein. Rapsfelder, Spargel, kurze Vokale, gerollte R&#8217;s. Und Worscht. In Mark Berolzheim gibt es einen Metzger, der seiner Zeit voraus ist und die vielleicht glücklichsten fränkischen Landschweine überhaupt verwurstet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Landpartie im Mai ging nach Franken. Mittelfranken, um genau zu sein. Altmühlfranken um noch genauer zu sein. Rapsfelder, Spargel, kurze Vokale, gerollte R&#8217;s. Und Worscht. In Mark Berolzheim gibt es einen Metzger, der seiner Zeit voraus ist und die vielleicht glücklichsten fränkischen Landschweine überhaupt verwurstet.</p>
<div id="attachment_362" class="wp-caption alignnone" style="width: 558px"><a href="http://www.misstype.de/361/mittelfranken-kopie/" rel="attachment wp-att-362"><img class="size-full wp-image-362" alt="Landpartie Zwei: Mittelfranken. Fotos: Nina Anika Klotz" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/05/Mittelfranken-Kopie.jpg" width="548" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Landpartie Teil Zwei: Mittelfranken. Fotos: Nina Anika Klotz</p></div>
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		<title>Landpartie</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 19:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Frühjahr bin ich viel auf dem deutschen Land unterwegs. Dazu hier eine kleine Fotoserie. Teil Eins: Verden an der Aller. Niedersachsen. Reiterstadt. Der Italiener am Bahnhof heißt Pizza Blitz. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Frühjahr bin ich viel auf dem deutschen Land unterwegs. Dazu hier eine kleine Fotoserie.</p>
<p>Teil Eins: Verden an der Aller. Niedersachsen. Reiterstadt. Der Italiener am Bahnhof heißt Pizza Blitz.</p>
<div id="attachment_358" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.misstype.de/landpartie/verden-2/" rel="attachment wp-att-358"><img class="size-large wp-image-358" alt="verden" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/05/verden1-1024x684.jpg" width="640" height="427" /></a><p class="wp-caption-text">Landpartie Teil Eins: Verden an der Aller. Fotos: Nina Anika Klot</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>My Drunk Kitchen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 19:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss diesen leicht hysterischen Humor natürlich mögen. Dann ist das ganz, ganz großes Internetkino. Das Prinzip ist schnell erklärt: Mädchen trinkt. Viel. Und kocht. Nicht wirklich. Was rauskommt ist die wohl beste Kochshow ever: &#8220;My Drunk Kitchen&#8221; Mittlerweile hat Hannah Hart fast 30 Folgen gedreht &#8211; manche lustiger als andere, natürlich, die aktuelle ist sehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss diesen leicht hysterischen Humor natürlich mögen. Dann ist das ganz, ganz großes Internetkino.</p>
<p>Das Prinzip ist schnell erklärt: Mädchen trinkt. Viel. Und kocht. Nicht wirklich.</p>
<p>Was rauskommt ist die wohl beste Kochshow ever: <a href="http://www.youtube.com/user/MyHarto?feature=watch">&#8220;My Drunk Kitchen&#8221;</a></p>
<p>Mittlerweile hat Hannah Hart fast 30 Folgen gedreht &#8211; manche lustiger als andere, natürlich, die <a href="http://youtu.be/11W50Z_TinY">aktuelle </a>ist sehr fein &#8211; ist eine ernstzunehmende Youtube-Größe und kann mittlerweile, so liest man, von &#8220;My Drunk Kitchen&#8221; irgendwie sogar leben.</p>
<p>Das oben ist wahrscheinlich meine bisherige Lieblingsfolge.</p>
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		<title>Hauptstadt Häppchen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 21:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Künftig immer mal wieder: Meine Berlin-Food-Kolumne auf Gourmet Globe. In der ersten geht es um einen Kaffeetrinker, der mehr schmeckt als wir alle, um Kuchen, der Macht ist, und um eine Restauranteröffnung, die ihre Schatten weit, weit voraus wirft.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Künftig immer mal wieder: Meine Berlin-Food-Kolumne auf <a href="http://www.gourmetglobe.de/95-uncategorised/1538-neue-kolumne-berliner-szenen.html">Gourmet Globe</a>.</p>
<p>In der ersten geht es um einen Kaffeetrinker, der mehr schmeckt als wir alle, um Kuchen, der Macht ist, und um eine Restauranteröffnung, die ihre Schatten weit, weit voraus wirft.</p>
<div id="attachment_337" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.misstype.de/hauptstadt-happchen/naschmarkt-berlin-2013/" rel="attachment wp-att-337"><img class="size-large wp-image-337" alt="Markthalle Neun, März 2013" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/04/Naschmarkt-Berlin-2013-974x1024.jpg" width="640" height="672" /></a><p class="wp-caption-text">Markthalle Neun, März 2013, Fotos: Nina Anika Klotz</p></div>
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		<title>Besseres Bier 2</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 07:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir müssen noch einmal über Bier reden. Denn auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Da tut sich einiges. In Deutschland gibt es 1300 Brauereien. Das ist viel. 80% des getrunkenen Bieres werden allerdings von 70 dieser Brauereien gemacht. Und das ist eigentlich ziemlich wenig. Das heißt: Es bleiben 1230 Brauereien, die mehr oder [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen noch einmal über Bier reden. Denn auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Da tut sich einiges.</p>
<div id="attachment_314" class="wp-caption alignnone" style="width: 829px"><a href="http://www.misstype.de/besseres-bier-2/biermesse1_komp/" rel="attachment wp-att-314"><img class=" wp-image-314 " alt="Braukunst Live 2013, München. Fotos: Stefan Peters" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/03/Biermesse1_komp.jpg" width="819" height="572" /></a><p class="wp-caption-text">Braukunst Live 2013, München. Fotos: Stefan Peters</p></div>
<p>In Deutschland gibt es 1300 Brauereien.<br />
Das ist viel.<br />
80% des getrunkenen Bieres werden allerdings von 70 dieser Brauereien gemacht.<br />
Und das ist eigentlich ziemlich wenig.<br />
Das heißt: Es bleiben 1230 Brauereien, die mehr oder weniger gutes Bier brauen – und die sind jetzt mal dran.<br />
Auf dem<a href="http://www.braukunst-live.com"> Braukunst Live Festival</a> im München, der zweiten deutschen Craft Beer Messe sozusagen, holten genau solche Klein-, Kleinst- und Mikro(skopisch winzige)Brauer das Beste aus ihren Fass.</p>
<div id="attachment_315" class="wp-caption alignnone" style="width: 745px"><a href="http://www.misstype.de/besseres-bier-2/biermesse2_komp/" rel="attachment wp-att-315"><img class=" wp-image-315 " alt="Biermesse2_komp" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/03/Biermesse2_komp.jpg" width="735" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Braukunst Live 2013, München. Fotos: Stefan Peters</p></div>
<p>Ja, wir sind wieder bei diesem Craft Beer, dem Bier aus unabhängigen Brauereien, das mit Hand und Liebe und viel Zeit gebraut wird. Oder wie es die Vereinigung amerikanischer Brauer definiert: Bier aus Brauereien, die <em>&#8220;small, independent and traditional”</em> sind. <em>„Small defined as an &#8220;annual production of 6 million barrels of beer or less&#8221;, independent defined as at least 75% owned or controlled by a craft brewer, and traditional defined as at least 50% of its volume being all malt beer”</em>.</p>
<div id="attachment_319" class="wp-caption alignnone" style="width: 829px"><a href="http://www.misstype.de/besseres-bier-2/biermesse3_komp/" rel="attachment wp-att-319"><img class=" wp-image-319 " alt="Braukunst Live 2013, München. Fotos: Stefan Peters" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/03/Biermesse3_komp.jpg" width="819" height="570" /></a><p class="wp-caption-text">Braukunst Live 2013, München. Fotos: Stefan Peters</p></div>
<div id="attachment_318" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.misstype.de/besseres-bier-2/im-gesprach2_komp/" rel="attachment wp-att-318"><img class="size-medium wp-image-318 " alt="im Gespräch2_komp" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/03/im-Gespräch2_komp-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Gespräch mit Hermann Schnierle, Biersommelier, Riegele. Foto: Stefan Peters</p></div>
<p>Die Craft-Bierrevolution in Deutschland verläuft noch langsam – aber nicht ein Aussteller der Braukunst Live zweifelte daran, dass sie läuft. Man ist vielleicht ein bisschen vorsichtiger geworden, was das Zeitfenster angeht, das man dem Umbruch so einräumt. Letztes Jahr klangen die meisten Brauer und Biermenschen so, als stehe das deutsche Craft Beer-Wunder direkt vor der Tür, als gehe es übermorgen so richtig los. In diesem Jahr war öfter eine vorsichtige Schätzungen von drei bis fünf Jahren zu hören, die es noch braucht, das Wissen vom besseren Bier zu verbreiten. Und wer weiß: Vermutlich bleibt das ja auch ein Nischenprodukt. Lohnen wird es sich trotzdem. In den USA sind auch nur 5% des getrunken Bieres Craft Beer. Die machen aber 10% des Umsatzes aus. Plus: Craft Beer ist da ein Riesending. Fünf Prozent von verdammt viel sind viel. Und das wäre in Deutschland, mit einem Jahresvolumen von 98 Millionen Hektolitern getrunkenem Bier im Jahr genauso. Man darf ja auch nicht vergessen: Eben weil es ja bei vielen Craft Brewer um echte One-Man-Shows geht, um winzige Familienbetriebe oder kleine Start-Ups, sind die selbst ganz froh, dass das alles nicht in Lichtgeschwindigkeit passiert. Andreas Seufert von Pax Bräu in der Röhn zum Beispiel. Der erzählt ganz ehrlich, dass er 20 bis 30 Prozent im Jahr wächst, alles andere könnte er allein ja auch gar nicht stemmen.</p>
<div id="attachment_316" class="wp-caption alignnone" style="width: 730px"><a href="http://www.misstype.de/besseres-bier-2/biermesse4_komp/" rel="attachment wp-att-316"><img class="size-full wp-image-316" alt="Biermesse4_komp" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/03/Biermesse4_komp.jpg" width="720" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Braukunst Live 2013, München. Fotos: Stefan Peters</p></div>
<p>Die Ausstellerzahl der Braukunst Live hat sich im Vergleich zum ersten Festival 2012 verdoppelt, die Besucherzahl &#8211; so wie es aussah &#8211;  auch.<br />
Nur ein, zwei Mal sei es am ersten Tag vorgekommen, dass Leute an den Stand kamen und sagten, sie wollen ein Bier. „Was den für eins?“ hat der Schneider Weiße-Presse-Mann gefragt. „A Bier halt“, war dann alles. Die meisten Besucher der Messe hingegen wissen sehr genau, was sie wollen. „Die fragen gezielt nach den ganz besonderen Raritäten“, sagt einer vom Braufactum-Stand.</p>
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		<title>Unemployed Reporter Porter</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 17:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat mal jemand in der Krise eine Chance gesehen. Der amerikanische Autor Jon Campbell hat &#8220;das erste Bier von einem arbeitslosen Journalisten für arbeitslose Journalisten&#8221; gebraut und abgefüllt. Ein bisschen traurig, aber schon auch sehr lustig. Was er dazu sagt:  I’m glad others in this business appreciate a little gallows humor. And while I don’t [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat mal jemand in der Krise eine Chance gesehen.</p>
<p>Der amerikanische Autor <a href="http://joncampbell.org">Jon Campbell </a>hat &#8220;das erste Bier von einem arbeitslosen Journalisten für arbeitslose Journalisten&#8221; gebraut und abgefüllt. Ein bisschen traurig, aber schon auch sehr lustig.</p>
<p>Was er dazu sagt:<br />
<em> I’m glad others in this business appreciate a little gallows humor. And while I don’t want to discourage any potential employers – feel free to toss any pity assignments my way – I am in fact still writing, and even enjoying the freelance life. Granted, the line between “freelance” and “unemployed” is sometimes blurry. But you get the idea.</em></p>
<p><a href="http://joncampbell.org/?p=465">http://joncampbell.org/?p=465</a></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 555px"><img alt="" src="http://joncampbell.org/wp-content/uploads/2013/02/Unemployed-Reporter-Porter.jpg" width="545" height="728" /><p class="wp-caption-text">Quelle: http://joncampbell.org/</p></div>
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		<title>Besseres Bier</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 09:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bundesbierrepublik tut sich was. Da gärt etwas, sozusagen. Mit wem man auch spricht: Bierbrauer, Sommeliers und Wirte glauben fest daran, dass früher oder später der Craftbeer-Trend auch hierher kommen wird. Allein: Er hat es in Deutschland schwerer als anderswo. Fakt ist: Craftbeer, also Bier aus kleinen Brauereien, auf besondere Brauarten und in der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bundesbierrepublik tut sich was. Da gärt etwas, sozusagen.</p>
<p>Mit wem man auch spricht: Bierbrauer, Sommeliers und Wirte glauben fest daran, dass früher oder später der Craftbeer-Trend auch hierher kommen wird. Allein: Er hat es in Deutschland schwerer als anderswo.</p>
<p>Fakt ist: Craftbeer, also Bier aus kleinen Brauereien, auf besondere Brauarten und in der Regel mit etwas mehr Zeit und Liebe gebraut als in den großen Konzernen, schmeckt einfach besser. Wer es einmal probiert hat, merkt das und wird bereit sein, ein bisschen mehr für dieses bessere Bier zu zahlen.</p>
<p>Allerdings ist dieses &#8220;einmal probieren&#8221; in Deutschland eine ziemliche Hürde: Bier hierzulande ist einfach generell gut, wer immer Tegernseer trinkt hat nicht dringend das Bedürfnis, mal etwas besseres trinken zu wollen. Zu Recht. Außerdem hat die Bierwahl gerade in Deutschland viel mit Lokalpatriotismus zu tun, mehr als in anderen Ländern. In München trinkt man eben Augustiner, in Hamburg Astra, in Köln Gaffel.</p>
<p>Schade nur, was man dabei alles verpasst: Das ganze gute Bier, das in Deutschland gebraut wird, besteht im wesentlichen aus drei, vier Brauarten: Helles, Pils, Kölsch, plus vielleicht Alt im Westen, Lager, nicht viel mehr. Weißbier noch. Aber sonst? Dabei ist so ein Indian Pale Ale so ein fantastisches Bier, vielleicht sogar gerade für Leute, die eigentlich gar kein Bier mögen. (Im Ernst: IPAs sind so gut!) Es wird hier nur nicht gebraut. Nicht von den Großen, der Industrie. Wohl aber von der ersten paar deutschen Craftbrewern.</p>
<p>Der große Vorreiter der noch eher zarten deutschen Craftbeer-Bewegung in die Firma Braufactum. Hinter der steht Radeberger, der größte Braukonzern des Landes. Das klingt im ersten Moment total widersprüchlich (geht es bei Craftbeer doch um Anti-Industriebiere) und ist sicherlich auch nicht ganz unumstritten. Allerdings sagen die wenigen deutschen Craftbrewer, die es bisher so gibt, dass die Biere von Braufactum nicht schlecht und auf jeden Fall der Craftbeer-Philosophie entsprechend sind. Außerdem sehen sie das ganz pragmatisch: Soll das Schlachtschiff Braufactum ruhig mal voraus fahren, mit viel Geld (vom Konzern) Marketing machen, Aufmerksamkeit wecken, die ganze Aufklärungsarbeit (was soll das mit dem &#8220;feinen&#8221; Bier, dass man nicht in der S-Bahn oder zum runterhopfen bei der Sportschau sauft) übernehmen. Sie kommen dann in Fahrwasser des Dicken besser voran.</p>
<p>Ich habe den Kopf hinter Braufactum, den Braumeister Dr. Marc Rauschmann, für IMPULSE porträtiert (Heft 2/2013).</p>
<div id="attachment_286" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.misstype.de/besseres-bier/braufactum/" rel="attachment wp-att-286"><img class="size-full wp-image-286" alt="Braufactum" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/02/Braufactum.jpg" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Süffig im Abgang&#8221;, IMPULSE im Februar 2013</p></div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Will blog for food</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 15:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Food-Blogs, die lese ich sehr gern, auch wenn sie gar nicht immer etwas mit Food zu tun haben. &#8220;Confessions of a Pioneer Woman&#8221; ist so einer. Schon allein, weil die Bilder da so schön sind, Bilder von Kühen und Pferden und Hunden und unglaublich glücklichen in der amerikanischen Provinz aufwachsenden Kindern und Männern mit großen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Food-Blogs, die lese ich sehr gern, auch wenn sie gar nicht immer etwas mit Food zu tun haben. <a href="http://thepioneerwoman.com">&#8220;Confessions of a Pioneer Woman&#8221;</a> ist so einer. Schon allein, weil die Bilder da so schön sind, Bilder von Kühen und Pferden und Hunden und unglaublich glücklichen in der amerikanischen Provinz aufwachsenden Kindern und Männern mit großen Hüten auf Traktoren. Natürlich kocht sie auch, die Pioneer Woman, Cowboy Cuisine, mit viel Fleisch und fast immer geschmolzenem Käse. Eigentlich will ich nie wirklich etwas essen, das die Pioneer Woman so kocht, aber wie gesagt: Der Blog ist so hysterisch schön, dass ich ihn regelmäßig und gern lese.<br />
Genauso gern schaue ich auch den beiden New Yorkerinnen <a href="http://food52.com/blog">Amanda Hesser und Merrill Stubb</a>s beim Kochen zu, in dieser herrlichen Brooklyner Küche, und lese über Käse in dem sehr nischigen aber netten Blog von <a href="http://madamefromageblog.com">Madame Fromage</a>.</p>
<p>&#8220;Der Feinschmecker&#8221; fragte neulich nach empfehlenswerten deutschen Blogs. Dazu fiel mir unter anderem <a href="http://www.whatsforlunchhoney.net/"> &#8221;What&#8217;s for lunch, honey&#8221;</a> ein &#8211; fast eine Weimarer Ausgabe der Pioneer Woman. Bilder sind genauso schön, die Schreiberinnen in Alter, Typ und Schreibart ähnlich &#8211; nur das Essen der deutschen Version würde mir besser schmecken.</p>
<div id="attachment_281" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.misstype.de/will-blog-for-food/fs_foodblogs/" rel="attachment wp-att-281"><img class="size-large wp-image-281" alt="FS_Foodblogs" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/02/FS_Foodblogs-1024x381.jpg" width="640" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">DER FEINSCHMECKER, Heft 3, März 2013</p></div>
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		<title>Salmiak-Start Up-Sensation</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 16:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Träume entstehen oft an kleinen Orten. Vielleicht, weil die Menschen da mehr Zeit haben für große Ideen. Oder weil sie sich trauen an kleinen Orten, ohne großes Publikum, solche Träume zu haben. Johan Bülow jedenfalls kommt aus einem winzig kleinen Ort, nur etwas mehr als 1000 Einwohner, mitten in der Ostsee, auf der Insel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Große Träume entstehen oft an kleinen Orten.</p>
<p>Vielleicht, weil die Menschen da mehr Zeit haben für große Ideen. Oder weil sie sich trauen an kleinen Orten, ohne großes Publikum, solche Träume zu haben.</p>
<div id="attachment_268" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.misstype.de/salmiak-start-up-sensation/johan-bulow/" rel="attachment wp-att-268"><img class=" wp-image-268 " alt="Im Gespräch mit Johan Bülow" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/02/johan-Bülow-300x300.jpg" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Im Gespräch mit Johan Bülow</p></div>
<p>Johan Bülow jedenfalls kommt aus einem winzig kleinen Ort, nur etwas mehr als 1000 Einwohner, mitten in der Ostsee, auf der Insel Bornholm.  Da träumte dieser Johan Bülow seinen großen Traum vom eigenen Unternehmen. Er hätte es sich beileibe leichter machen können. Zum Beispiel wenn er sich für ein Geschäft entschieden hätte, von dem er wusste, wie es geht. Mit 23 beschloss Johan Bülow nämlich, Lakritze herzustellen obwohl er überhaupt gar keine Ahnung hatte, wie man Lakritze eigentlich macht. Er habe nach Rezepten gegooglet, erzählt er. Nicht besonders einfallsreich. Und nutzlos, wie sich zeigte, denn erstens gäbe es nur sehr wenige Lakritz-Rezepte im Internet, so Bülow, und zweitens schmecke was dabei rauskomme, nicht. Gar nicht. Nie.</p>
<p>Und so wurstelte dieser Johan Bülow mehrere Wochen in der Küche seiner Mutter und versuchte, Lakritz herzustellen aber es klappte nicht.<br />
Andere hätten da vielleicht einfach aufgegeben, war ja nur so eine Idee, hat eben nicht funktioniert. Aber dieser Johan Bülow machte weiter. Ohne Ahnung aber mit einem Traum. Vielleicht auch so eine Eigenschaft von besonders kleinen Orten: oft wohnt den Leuten da besonders große Kühnheit inne.</p>
<p>Es folgten noch eine Menge missglückter Versuche, teuer aber vergebens gekaufte Rezepte, kaputte Töpfe und sinkende Hoffnung – bis dieser Johan Bülow schließlich einen Lakritz-Macher aus Australien fand (über Google), der ihm schließlich und endlich verraten hat, wie man eigentlich Lakritze macht.</p>
<p>Das war 2007. Inzwischen ist Johan Bülow der Frontrunner der nordeuropäischen Lakritz-Szene, der Shootingstar der Salmiak-Society. Was Sprüngli bei den Chocolatiers  ist, ist Bülows „Lakrids“ unter den Lakritzen, oder so ähnlich. Es gibt sie in dänischen Feinkostgeschäften, Weinläden und Designer Boutiquen, in London bei Harvey Nichols und im Chelsea Market in New York.</p>
<p>Bereits zum zweiten Mal veranstaltete Johan Bülow Anfang Februar ein Lakritz Festival in Kopenhagen, mit Vorträgen, Verkostungen und Workshops. Der Mann, der so lange gebraucht hat, herauszufinden, wie man eigentlich Lakritze macht, verrät das –  zumindest so ungefähr. Ein Geheimnis sei das Reismehl, sagt Bülow. Plus Zucker, Molasse, Sirup und – haha! – Lakritzpulver ergibt: ziemlich leckere Lakritze.</p>
<div id="attachment_275" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.misstype.de/salmiak-start-up-sensation/lakritzfestival-4/" rel="attachment wp-att-275"><img class="size-large wp-image-275" alt="Lakritz Festival, 9. und 10. Februar 2013 in Kopenhagen. Fotos: Stefan Peters" src="http://www.misstype.de/wp-content/uploads/2013/02/Lakritzfestival3-1024x719.jpg" width="640" height="449" /></a><p class="wp-caption-text">Lakritz Festival, 9. und 10. Februar 2013 in Kopenhagen. Fotos: Stefan Peters</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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